Nach fem Frühstück bestellt Anita ein Taxi, das sie nach Kerkyra bringt. Die Segler müssen bis 17Uhr am Schiff sein. Die Tagesetappe führt zwar auch quer über dir Insel auf die Seite des Hafens, aber wir wissen nicht wi lange das dauert. Von Martin und Carmen haben wir bis zu meinem Aufbruch nach dem Frühstück nichts gehört. Ab jetzt bin ich alleine unterwegs was mir recht ist weil ich so mein Tempo, meine Pausen und meine Unterkunft unabhängig bestimmen kann.
Der Weg führt sofort bergan die Steilküste hinauf, zunächst auf geteerten Straßen dann auf unbefestigten Wegen zwischen den Olivenbäumen hindurch. Weiter oben wird es steiler und ein Trampelpfad führt mich nun durch stachliges Gestrüpp.


Je höher ich komme desto felsiger und schwieriger wird der Aufstieg. Manchmal muss ich beide Hände nehmen um über felsige Stufen hinwegzukommen. Nach über zwei Stunden bin ich endlich oben auf der Steilküste in der Nähe einer Kapelle und eines griechisch orthodoxen Klosters angelangt. Wanderer, die von der anderen Seite bequem hochgelaufen sind sehen mich entgeistert an als ich von der steilen Seite aus dem Gebüsch gekrochen komme.


Danach gehts langsam bergab über Trampelpfade und unbefestigte Feldwege Richtung Ostküste. Vor allem im Inneren der Insel fallen abgestellte Schrottautos, wilde Müllkippen und weggeworfene Plastikflaschen besonders unangenehm auf. Zumindest auf Korfu scheint es keine organisierte Müll- und Schrottentsorgung zu geben.

Nach weiteren 3 Stunden meist unter Olivenbäumen hindurch erreiche ich Benitse, ein ansonsten touritischer Ort der Ostküste, in dem aber aufgrund der Jahreszeit fast nichts los ist. Nachdem ich ein Zimmer gefunden habe besuche ich noch das ca 3km entfernte Sissi Schloß Achilleon. Obwohl nicht mehr viel von der Inneneinrichtung erhalten ist und es mehrfach umgebaut wurde, beeindruckt es mich doch.







































