In der Nacht bin ich mehrfach aufgewacht. Zum einen wurde es doch kühler als erwartet und ich mußte in den Schlafsack kriechen, zum andern bin ich ständig mit der Luftmatratze auf dem glatten Zeltboden in eine Ecke gerutscht. Gegen 8 Uhr bin ich dann aufgestanden. Die anderen hatten die Nacht unter freiem Himmel verbracht und hatten nun fas Problem, dass ihre Schlafsäcke durch den Morgentau feucht wurden. Während Anita und ich unsere sieben Sachen zusammen packten ging Martin und Carmen nochmal baden. Die beiden hatten es dann nicht sonderlich eilig sodaß wir endlich um halb zwölf alle abmarsch bereit waren. Zunächst ging es dann am Strand entlang und dann in Serpentinen das Steilufer hinauf. Bei wolkenlosem Himmel und in der Zwischezeit nahe 30C war das eine schweißtreibende Angelegenheit. Carmen hatte zudem mit Asthma zu kämpfen, sodass wir nur langsam vorankamen.


Endlich oben angekommen gings dann leicht bergab durch Olivenhaine und niedere Laubwälder weiter. Nach ca 2 Stunden kamen wir durch einen kleinen Ort mit einer Taverne, in der wir uns mit hervorragender Meze und viel Wasser stärkten.

Danach gings wieder unter alten hohen Olivenbäumen und durch Laubwälder größtenteils schattig in Richtung Lefkimmi weiter.


Leider nutzen die Griechen ihre Wälder auch manchmal als Müllhade und entsorgen z.B. den Bauschutt direkt auf den Weg.

Gegen halb fünf sind wir in Lefkimmi endlich angekommen. Während die andern wieder am Strand übernachten wollten habe ich ein kleines Zimmer mit Dusche und WC vorgezogen.
Insgesamt haben wir heute 12,5 km zurückgelegt eas weit hinter meinen Erwartungen lag.
